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Dom
Grußwort
Bild Heiliger Martin-Statue

Grüß Gott!

Die Dom- und Stadtpfarrkirche zum hl. Martin in Eisenstadt erstrahlt im neuen Glanz. Die Überlegungen zur Renovierung des Domes gehen zurück in die neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Mit der konkreten Planung haben die Dom- und Stadtpfarre und die Diözese im Jahr 2000 begonnen. Nach einer intensiven Vorbereitung durch den Bauausschuss wurden im Juni 2002 die Bauarbeiten gestartet und im Frühjahr 2003 abgeschlossen.

Unser Dom ist ein Beispiel dafür, wie die Kirchen im Laufe der 2000-jährigen Geschichte des Christentums höchst unterschiedliche Erscheinungsweisen angenommen haben: Vom Goldglanz des Frühchristentums über die Schwere der Romanik, vom Hochaufstrebenden der Gotik bis hin zur Theatralik des Barocks und zu den an Ausstattung reduzierten Kirchenräumen der Gegenwart.

So hat jede Epoche mit ihrer Kunst zur Außen- und Innenraumgestaltung etwas beigetragen und damit ein Zeichen der Gläubigkeit vergangener Jahrhunderte bis in die Gegenwart gegeben.

In guter Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt ist es uns gelungen, den Dom einerseits als Zeichen des Glaubens und andererseits als Kulturgut zu erhalten. Für die Neugestaltung haben wir sowohl pastoral-liturgische als auch baulich-denkmalschützerische Aspekte beachtet.

Unser Dom soll ein Haus des Gebetes sein für Menschen aus der Dom- und Stadtpfarre wie der Diözese Eisenstadt, um darin lebendig Gottesdienst zu feiern oder beim stillen Gebet zu Gott, zu sich selbst und zu anderen zu finden.

Der Dom ist auch für Menschen da, die als Besucher in Eisenstadt sind und sich an der Schönheit der Architektur des Kunstdenkmals Dom erfreuen wollen.
Ich wünsche allen Gästen, dass sie sich in unserem Dom herzlich willkommen fühlen und gestärkt mit dem Geist, den dieser Ort atmet, ihre Wege weitergehen.

Mag. Josef Priskoszovits
Dompfarrer

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