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Unser Dom ist ein Beispiel dafür, wie die Kirchen im Laufe der 2000-jährigen Geschichte des Christentums höchst unterschiedliche Erscheinungsweisen angenommen haben: Vom Goldglanz des Frühchristentums über die Schwere der Romanik, vom Hochaufstrebenden der Gotik bis hin zur Theatralik des Barocks und zu den an Ausstattung reduzierten Kirchenräumen der Gegenwart.
So hat jede Epoche mit ihrer Kunst zur Außen- und Innenraumgestaltung etwas beigetragen und damit ein Zeichen der Gläubigkeit vergangener Jahrhunderte bis in die Gegenwart gegeben.
In guter Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt ist es uns gelungen, den Dom einerseits als Zeichen des Glaubens und andererseits als Kulturgut zu erhalten. Für die Neugestaltung haben wir sowohl pastoral-liturgische als auch baulich-denkmalschützerische Aspekte beachtet.
Unser Dom soll ein Haus des Gebetes sein für Menschen aus der Dom- und Stadtpfarre wie der Diözese Eisenstadt, um darin lebendig Gottesdienst zu feiern oder beim stillen Gebet zu Gott, zu sich selbst und zu anderen zu finden.
Der Dom ist auch für Menschen da, die als Besucher in Eisenstadt sind und
sich an der Schönheit der Architektur des Kunstdenkmals Dom erfreuen
wollen.
Ich wünsche allen Gästen, dass sie sich in unserem Dom herzlich willkommen
fühlen und gestärkt mit dem Geist, den dieser Ort atmet, ihre Wege weitergehen.
Mag. Josef Priskoszovits
Dompfarrer