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| Neue Sakristei, Glasanbau an der Südseite des Doms |
Erscheinungsbildes die südlich an den Dom angebaute neue Sakristei in Form einer kubischen Glaskonstruktion. Innen erfolgte nach Entfernung aller Ausstattungsstücke aus den 1950er Jahren eine komplette liturgische Neugestaltung im Zusammenwirken mit dem Architekten Gilbert Bretterbauer, dessen warmtoniger Teppich mit 150 Farbfeldern den Raum zwischen Tabernakel und Taufbecken neu definiert. Hier stehen nun die von der Künstlerin Brigitte Kowa nz als lichtdurchlässige Glasobjekte entworfenen liturgischen Orte Altar, Ambo, Tabernakel und Taufbecken sowie die Sessio für die Zelebranten. Durch die optische und funktionale Verbindung von Chor und Hauptschiff entstand westlich der eigentlichen Apsis ein ebenbürtiger Raumteil für besondere Anlässe wie Taufen, Trauungen oder Priesterweihen.
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| Innenansicht | ||
| „Christliche Architektur aus früheren Jahrhunderten ist nicht etwas Totes, sondern etwas Lebendiges, das mit uns Zwiesprache hält und das Eingebundensein des Menschen in die Schöpfung zum Ausdruck bringt. Sie soll bei Bedarf mit Neuem ergänzt werden. Beides, Altes und Neues, hat seine existenzielle Berechtigung. Beides ist sichtbarer Ausdruck des Lichtes Christi“ (Bernhard Dobrowsky). |
Die Atmosphäre dieses Kirchenraumes ist „lebensbejahend, zuversichtlich, auf die stärkenden, positiven Aspekte des Glaubens gerichtet“ (Isabella Marboe). Am Samstag vor dem Palmsonntag, dem 12. April 2003 konnte das Fest der Domsegnung und der Altarweihe feierlich begangen werden.