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Verabschiedung von Kaplan Mag. Karl Schlögl
 

29.08.2010, 
 

Dompfarrer Josef Prikoszovits


Lieber Herr Kaplan!

„Der Mensch wird des Weges geführt, den er wählt.“ (Johannes Bours)

Du hast nach langjähriger Erfahrung als Kaufmann die Berufung in dir gespürt, deinem Leben eine neue Richtung zu geben,

du hast gespürt, dass du dein Leben

in den Dienst Gottes und der Kirche Jesus Christi stellen sollst.

Vor zwei Jahren hat dich dein Weg zu uns in die Dompfarre geführt.

Du hast begonnen im September 2008 als Praktikant zur Vorbereitung auf die Priesterweihe.

Am 8. Dezember 2008 haben wir mit dir die Weihe zum Diakon gefeiert

und am 29. Juni 2009 deine Priesterweihe hier im Dom.

Zwei Jahre hast du die Seelsorge in der Pfarre mit gestaltet:

  • du hast mit uns Gottesdienste gefeiert,
  • Sakramente gespendet und assistiert,
  • Kranke besucht,
  • viele Familien getröstet
und deren Verstorbenen ein würdiges Begräbnis gestaltet,
  • Ministrantenstunden gehalten,
  • hast im Caritaskreis mitgearbeitet
und warst beim Caritaskaffee ein gern gesehener Gast

und begehrter Partner beim Kartenspiel,

  • du hast den Liturgiekreis in der Pfarre geleitet,
  • an den PGR-Sitzungen teilgenommen
sowie an vielen Arbeitskreis- und Teambesprechungen
  • und hast die dir die pfarrliche Büroarbeit angeeignet.
Was ich heute besonders hervorheben möchte,

das sind nicht deine Aktivitäten, sondern deine Glaubwürdigkeit.

Ich bin überzeugt, dass alle, die mit dir zu tun hatten, spüren konnten:

Der Herr Kaplan ist Priester mit Leib und Seele.

Du hast nicht nur durch deine Worte und deine Arbeit gewirkt,

du hast durch deine Ausstrahlung Zeugnis gegeben,

wofür und für wen du stehst und lebst.

Danke, Karl, für dein seelsorgliches Wirken in der Pfarre

und für deine Brückenfunktion von der Pfarre zur Diözese.

Auch dem Herrn Bischof warst du ein guter und treuer Mitarbeiter.

Ich habe deine Souveränität zuletzt in Rom bewundert,

wie du in den Hauptkirchen den Ablauf der Gottesdienste koordiniert

und den Herrn Bischof als Zeremoniär begleitet hast.

Wir wollen dir von der Pfarre ein Präsent überreichen,

das du im Gottesdienst verwenden wirst.

Es sind dies die Lektionare für die hl. Messen an Wochentagen.

Wenn du daraus die Evangelien liest und verkündest,

denke gelegentlich an uns.

Auch wenn wir dich heute verabschieden

und du ab 1. September den Pfarrverband Eberau - Gaas - Bildein als selbstständiger Seelsorger leiten wirst,

so sind die Tore des Domes und der Dompfarre immer offen für dich.

Danke für dein seelsorgliches Wirken in der Dompfarre.

Danke für die gute mitbrüderliche Gemeinschaft, die wir beide hatten.

Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für dein seelsorgliches Wirken

im Pfarrverband Eberau - Gaas - Bildein.

Gott wird dich weiterhin den Weg führen, den du gewählt hast

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