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Sakramente
Buße

Ich möchte mich aussprechen.

Allgemeine Formen der Sündenvergebung:

Jesus führt die bereits von den Rabbinern gelehrte Überzeugung weiter, dass Fasten, Beten und Almosengeben als Formen der Buße das Leben vor Gott fördern und der Versöhnung mit Gott und den Menschen dienen (vgl. Mt 6,1-18).

Die liturgischen Formen der Sündenvergebung:

Sünde ist nie nur Privatsache, nie nur eine Sache, die allein zwischen dem Menschen und Gott abzumachen wäre. So wird verständlich, warum Buße und Vergebung einen besonderen Ort in den gottesdienstlichen Versammlungen der Christen haben, vor allem in der Feier der Eucharistie (Bußakt zu Beginn jeder Messfeier) oder in einem eigenen, zu diesem Zweck gefeierten Gottesdienst (Bußgottesdienst).

Die wichtigste liturgische Form der Sündenvergebung ist das Bußsakrament. In der sakramentalen Versöhnungsfeier (Beichte) spricht Jesus unmittelbar den einzelnen an, wie er einst beim Gelähmten im Hause von Kafarnaum getan hat: "Deine Sünden sind dir vergeben." (Mk 2,5). So sehr dieser Vorgang im Raum des Beichtgeheimnisses bleibt, ist der doch nicht "privat", sondern "öffentlich", da der Priester stellvertretend für die Kirche handelt.

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